Die
verschiedenen Krankheitssymptome sind alphabetisch gegliedert und genau erläutert.
Etwa 50 Arzneimittel werden dargestellt.
Delphinium staphysagria, Stephanskraut, Stephanskörner
oder Läusepfeffer, ist in Südeuropa und Asien heimisch. Bei den
alten Griechen und Römern wurde diese Pflanze als Brech- und Abführmittel
und äußerlich als Salbe bei Stich- und Bisswunden verwendet.
Als homöopathisches Mittel besitzt Staphysagria eine ausgeprägte
Wirkung auf Reizerscheinungen der Harnröhre und der Blase. Typisch sind
die Schmerzen zwischen dem Wasserlösen. Beim Urinieren verbessern sich
die Beschwerden. Häufig treten die Symptome nach Geschlechtsverkehr oder
nach Katheterisierung auf.
Vom Typus her ist Staphysagria sehr empfindlich und leicht beleidigt. Häufig
treten die Beschwerden wie Blasenentzündungen, Schlafstörungen etc.
nach Ärger oder Beleidigungen auf.
Staphysagria ist das Hauptmittel für Schnittwunden aller Art. Es fördert
die Wundheilung und lindert die Schmerzen bei Schnittverletzungen und Schnittwunden
nach Operationen.
Leitsymptome:
Dauerndes Brennen bei Blasenentzündung, außer wenn uriniert wird.
Gefühl eines rollenden Urintropfens in der Harnröhre.
Folgen von:
Ärger, Beleidigung, gestauter Wut, Geschlechtsverkehr, Schnittwunden
(Messer, Zahnarzt, Operationen, Entbindung), Katheterisierung.
Modalitäten:
Verschlechterung : Ärger, Kummer, kalte Getränke.
Besserung : Wärme, Wasserlösen, Druck.
Indikationen:
Augenentzündung, Augenverletzung, Blasenentzündung, Brustdrüsenentzündung,
Geburt, Gerstenkörner, Harnverhalten, Katheterisierung, Koliken, Narben,
Nervosität, Operationen, Schlaflosigkeit, Schwangerschaftsbeschwerden,
Wunden, zahnärztliche Behandlung, Zahnschmerzen.